Veranstaltungen: Dialog ·· Bewegung

Im Vortragsraum unseres Bewegungszentrums „activo“ laden wir Sie regelmäßig zu Patienten-Informationsveranstaltungen ein. Während der Veranstaltungen erfahren Sie von unseren Ärzten Wissenswertes rund um neue Therapieverfahren in der Orthopädie und Handchirurgie. Der Besuch der Informationsabende ist selbstverständlich kostenfrei für Sie. Da die Plätze jeweils begrenzt sind, bitten wir Sie, sich einen Tag vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin telefonisch unter 0421/8778 330 (ab 9 Uhr morgens) anzumelden. Vielen Dank.

Die nächsten Veranstaltungen sind:


29.11.17   17.30 Uhr   activo an der Roland-Klinik

Fehlstellungen bei Kindern – was ist normal, was nicht?

Eva Wihtol, Oberärztin im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Orthopädie, informiert am Mittwoch, 29. November 2017, über orthopädische Fehlstellungen bei Kindern.

Ob X- oder O-Beine, Knick-, Senk- und Sichelfüße – was viele Eltern bei ihren kleinen Kindern beunruhigend finden, ist in den meisten Fällen lediglich eine alters­entsprechende Fehlhaltung bzw. -stellung. Beine und Füße wachsen nämlich nicht nur in die Länge, sondern auch in ihrer Achsstellung, deshalb haben etwa Säuglinge O-Beine und später leichte x-Beine, bis die korrekte Achse erreicht wird. Bei fast allen Kleinkindern fällt zudem auf, dass sie scheinbar platte Füße haben – auch hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen klassischen Platt- oder Knickfuß, sondern ganz einfach um die Fußform des Kindes in einer gewissen Wachstums- und Entwicklungsphase. Bei einem Großteil der Kinder mit auffälligen Fehlstellungen bedürfen diese keiner medizinischen Behandlung. Sie verwachsen sich in der Regel bis zum Grundschulalter bzw. bis zur Pubertät. Besonders wichtig für die gesunde Entwicklung der kindlichen Muskulatur sowie der Knochen und Gelenke sind dabei regelmäßige Bewegung, Barfußlaufen, das Gehen auf unebenem Grund und nicht zuletzt das richtige Schuhwerk. 
Verwächst sich eine Fehlstellung nicht bis zu einem gewissen Alter, kann es notwendig werden eine Behandlung einzuleiten. 
Zu den schweren Fehlbildungen gehört zum Beispiel der Klumpfuß. Bei dieser Diagnose wird der betroffene Fuß bereits in den ersten Lebenswochen des Babys eingegipst und die Achillessehne mit Hilfe eines kleinen Eingriffs korrigiert.

Welche Fehlstellungen bei Kindern verwachsen sich in der Regel? Wann und wie sind bestimmte Krankheitsbilder zu behandeln? Diese und weitere Fragen beantwortet Eva Wihtol, Oberärztin im Zentrum für Endoprothetik, Fußchirurgie, Kinder- und Allgemeine Chirurgie, am Mittwoch, 29. November 2017, im activo an der Roland-Klinik.